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PrivacyShare

Kostenloses Zero-Knowledge-Notizen-Sharing

Sichere Notizen

Im Browser verschlüsselt und nach dem Lesen gelöscht. Der Schlüssel bleibt in deinem Link – wir sehen ihn nie.

Im Browser verschlüsselt Kein Konto Selbstzerstörend nach Lesen

Rechtschreibprüfung aus, Text-lesende Erweiterungen für dieses Feld gesperrt.

0 / 10,000

Die Notiz wird direkt nach dem Lesen gelöscht — oder automatisch nach dieser Zeit, falls sie nie geöffnet wird.

So funktioniert's

Das Erstellen und Teilen einer privaten Notiz dauert nur drei Schritte.

1. Schreiben

Gib deine vertrauliche Nachricht ein. Kein Konto oder Registrierung erforderlich.

2. Verschlüsseln

Deine Nachricht wird in deinem Browser mit AES-256 verschlüsselt. Nur der Chiffretext wird gesendet – der Schlüssel bleibt im Link und erreicht uns nie.

3. Teilen

Sende den Link an den Empfänger. Die Notiz wird nach dem Lesen automatisch gelöscht.

Zero-Knowledge & flüchtige Nachrichten

Teile sensible Informationen sicher und privat. Deine Notiz wird in deinem Browser mit AES-256 verschlüsselt, bevor sie gesendet wird – wir speichern nur Chiffretext, den wir nicht lesen können (Zero-Knowledge). Sie kann nur einmal vom Empfänger angesehen werden.

So erstellst du eine private Notiz

Schreibe deine Nachricht, klicke auf Erstellen und teile den generierten Link mit deinem Empfänger. Der Entschlüsselungsschlüssel ist Teil des Links – halte ihn also privat. Sobald die Notiz geöffnet wurde, wird sie dauerhaft gelöscht und kann nicht erneut angesehen werden.

Warum dieses Tool nutzen?

Jede Notiz wird in deinem Browser verschlüsselt und sofort nach dem Lesen gelöscht. Der Entschlüsselungsschlüssel reist nur im Link und erreicht unsere Server nie – deshalb können wir deine Notizen nicht lesen. Keine Registrierung erforderlich.

Zero-Knowledge AES-256
Einmal lesen, dann gelöscht
Kein Konto erforderlich
Optionaler OTP-Schutz
Schlüssel nie an den Server
Keine Cloud-Rechtschreibprüfung, für Grammarly & Co. gesperrt

Privnote, OneTimeSecret, Bitwarden Send & Privacy Share — Welcher Dienst für was?

Wer eine Privnote-Alternative sucht — sei es aus Datenschutz-, DSGVO- oder Sicherheitsgründen — steht 2026 vor mehr Optionen, als nötig wären. Nach den von Krebs on Security 2024 dokumentierten Privnote-Phishing-Klonen und wachsenden DSGVO-Bedenken bei US-gehosteten Diensten lohnt sich ein ehrlicher Vergleich der vier bekanntesten Anbieter.

Kurzfassung

Alle vier Dienste können Notizen versenden, die nach dem Lesen verschwinden. Sie unterscheiden sich darin, ob die Verschlüsselung im Browser passiert, ob ein Konto nötig ist und wo die Server stehen. Privacy Share verschlüsselt Notizen im Browser (Zero-Knowledge) – der Schlüssel erreicht den Server nie – und kombiniert das mit optionaler OTP-Email-Verifizierung des Empfängers, keinem Konto und Hosting in Deutschland.

Vergleichstabelle

Funktion Privacy Share Privnote OneTimeSecret Bitwarden Send
Kostenlos ✓ (Basis)
Zero-Knowledge (Browser-Verschlüsselung) ✓ (clientseitig, Closed Source) ✓ (clientseitig, Closed Source) ✓ (Open Source) ✓ (Open Source)
OTP-Email-Verifizierung des Empfängers
Kein Konto nötig
Auto-Löschung nach Lesen Konfigurierbar
Ablaufdatum setzbar 10 Min – 30 Tage ~30 Tage Konfigurierbar 1h–30 Tage
Datei-Anhänge Eingeschränkt
Serverstandort Deutschland (EU) Nicht öffentlich offengelegt Self-Hosting oder gehostet US- oder EU-Region

Daten geprüft: Juli 2026. Preise und Funktionen der genannten Anbieter können sich seither geändert haben — bitte die aktuelle Website des jeweiligen Anbieters prüfen.

Privnote

Geeignet für: Schnelle, unkritische Notizen, bei denen Bequemlichkeit wichtiger ist als überprüfbare Architektur.

Achtung: Privnote beschreibt öffentlich ein clientseitiges Verschlüsselungsmodell (der Schlüssel bleibt im Link), ist aber – wie die meisten solcher Tools – Closed Source, sodass sich dieses Modell nicht unabhängig überprüfen lässt. Das größere praktische Risiko ist Nachahmung: Phishing-Klone (privnote.online, privnote.net und Dutzende mehr) sind seit 2024 von Krebs on Security dokumentiert. Immer prüfen, dass du auf exakt privnote.com bist.

OneTimeSecret

Geeignet für: Datenschutzbewusste Nutzer, die Open-Source-Software wollen — zum Prüfen, Beitragen oder Selbst-Hosten.

Achtung: Es gibt keine eingebaute Möglichkeit, den Empfänger zu verifizieren — jede Person mit dem Link kann die Nachricht lesen. Self-Hosting ist die empfohlene Option für sensible Anwendungsfälle.

Bitwarden Send

Geeignet für: Wer Bitwarden bereits als Passwort-Manager nutzt.

Achtung: Du brauchst ein Bitwarden-Konto, um einen Send zu erstellen. Das ist Reibung im klassischen Anwendungsfall ("ich teile einmalig etwas mit einer Person, jetzt"). Der Empfänger braucht kein Konto — du schon.

Privacy Share

Geeignet für: Versand sensibler Zugangsdaten, Geheimnisse oder vertraulicher Texte mit Zero-Knowledge-Verschlüsselung (passiert im Browser, wir können es also nicht lesen) plus nachweislich der richtigen Person per optionaler OTP-Email-Verifizierung – ohne dass jemand ein Konto anlegen muss. Server in Deutschland; die Notiz selbst speichert keine personenbezogenen Daten – kein Klartext (Zero-Knowledge) und keine Email (bei OTP wird die Adresse einmal zum Code-Versand genutzt und danach verworfen).

Tradeoff: Keine Datei-Anhänge. Text-only by design.

DSGVO-Aspekte für DACH-Nutzer

Für DACH-Nutzer — vor allem im B2B-Kontext — ist die DSGVO-Konformität oft entscheidend:

  • Privacy Share: Server in Friedersdorf, Deutschland (Hoster: ALL-INKL.COM). Die Notiz selbst speichert keine personenbezogenen Daten – kein Klartext (Zero-Knowledge) und keine Email, auch bei OTP (die Adresse wird einmal zum Code-Versand genutzt, dann verworfen). Wie bei jeder Website enthalten Server-Logs kurzzeitig IP-Adressen.
  • OneTimeSecret: Open Source und bei Self-Hosting in der EU vollständig kontrollierbar. Bei der gehosteten Version vorab den aktuellen Datenstandort prüfen.
  • Bitwarden Send: Bitwarden bietet eine US- oder EU-Region, die bei der Anmeldung gewählt wird. Die EU-Region hält Daten in der EU; die US-Region erfordert für personenbezogene EU-Daten in der Regel Standardvertragsklauseln (SCC).
  • Privnote: Server-Standorte nicht öffentlich offengelegt — das erschwert eine DSGVO-Folgenabschätzung im Vorfeld.

Welcher Dienst für welchen Anwendungsfall?

  • Passwort an Freunde oder Familie teilen? Privnote reicht für unkritische Fälle. Mit Privacy Shares optionalem OTP weißt du, dass die richtige Person geöffnet hat.
  • Interne Firmen-Geheimnisse? OneTimeSecret bei Self-Hosting; Privacy Share, wenn du keine eigene Infrastruktur betreiben willst.
  • Dateien zusätzlich zu Text? Bitwarden Send (mit Konto) — oder ein dedizierter Datei-Transfer-Dienst.
  • Compliance- oder Audit-Anforderungen erfüllen? Open-Source-Tools (OneTimeSecret, Bitwarden Send) erlauben dir oder deinem Security-Team, die tatsächliche Implementierung zu prüfen. Tools ohne veröffentlichte technische Details lassen sich schwer beurteilen.
  • DSGVO-relevante Daten? Privacy Share (Deutschland) oder selbst gehostetes OneTimeSecret in der EU. Dienste in den USA erfordern zusätzliche vertragliche Schritte.

Häufig gestellte Fragen

Ist Privnote sicher?
Privnote läuft seit 2008 und ist weit verbreitet. Es beschreibt öffentlich ein clientseitiges Verschlüsselungsmodell, bei dem der Schlüssel im Link bleibt – die Server können die Notiz also nicht lesen. Wie die meisten solcher Dienste – auch dieser hier – ist es Closed Source, sodass sich dieses Modell nicht unabhängig überprüfen lässt; du vertraust in beiden Fällen dem Betreiber. In der Praxis ist das häufigere Risiko gefälschte "Privnote"-Klon-Seiten – prüfe also immer die exakte Adresse.
Kann eine selbstzerstörende Notiz nach dem Lesen wiederhergestellt werden?
Bei Tools mit dokumentierter Zero-Knowledge-Verschlüsselung (Privacy Share, OneTimeSecret, Bitwarden Send) sind Notiz und Schlüssel nach dem Lesen designgemäß zerstört. Bei jedem Tool können verschlüsselte Datenpakete je nach Backup-Strategie des Betreibers vorübergehend in Backups existieren.
Was ist konkret der Unterschied zwischen Privacy Share und Privnote?
Bei der Verschlüsselung sind sie ähnlich: Beide verschlüsseln die Notiz im Browser mit dem Schlüssel im Link, und beide sind Closed Source. Die konkreten Unterschiede sind betrieblich – Privacy Share wird aus Deutschland mit vollständigem Impressum und unter der DSGVO betrieben, bietet optionale OTP-Email-Verifizierung des Empfängers und ist auf Deutsch verfügbar. Ob das zählt, hängt davon ab, ob dir ein identifizierbarer EU-Betreiber und Empfänger-Verifizierung wichtig sind.
Brauche ich JavaScript, um eine Privacy-Share-Notiz zu lesen?
Ja. Da Ver- und Entschlüsselung in deinem Browser passieren (genau das macht es Zero-Knowledge), ist zum Lesen JavaScript nötig. Denselben Kompromiss gehen auch andere client-seitig verschlüsselnde Tools ein.
Warum braucht Privacy Share meine Email für OTP?
Nur, wenn du OTP aktivierst. Die Email-Adresse wird einmal genutzt, um einen 6-stelligen Code an deinen Empfänger zu senden, und wird danach nicht gespeichert. Im Standard-Modus ist überhaupt keine Email nötig.
Welche dieser Dienste sind DSGVO-konform?
Privacy Share läuft in Deutschland, und die Notiz selbst speichert keine personenbezogenen Daten – der Inhalt wird im Browser verschlüsselt, die Email wird nie gespeichert – das vereinfacht die DSGVO-Konformität für EU-Absender. Wie bei jeder Website enthalten Server-Logs kurzzeitig IP-Adressen. OneTimeSecret kann selbst gehostet werden. Bitwarden bietet eine bei der Anmeldung wählbare US- oder EU-Region; die EU-Region hält Daten in der EU, die US-Region erfordert für personenbezogene EU-Daten in der Regel zusätzliche Schutzmaßnahmen. Bei Privnote sind die Server-Standorte nicht öffentlich offengelegt, was eine DSGVO-Folgenabschätzung im Vorfeld erschwert.
Was passiert, wenn jemand die Notiz vor dem Selbstzerstören screenshootet?
Kein selbstzerstörender Dienst kann Screenshots verhindern — das gilt für Privnote, OneTimeSecret, Bitwarden Send und Privacy Share gleichermaßen. Wenn das Screenshot-Risiko entscheidend ist, das Geheimnis besser persönlich oder über einen verwalteten Secrets-Vault übergeben.